Prof. Dr. med. Malte Niklas Bongers
Facharzt für Radiologie, European Diploma in Radiology (EDiR), außerplanmäßiger Professor an der Universität Tübingen
Prof. Dr. med. Malte Niklas Bongers
Standort: Stuttgart & Reutlingen
Rolle: Geschäftsleitung und ärztlicher Leiter
Fachgebiet: Radiologie, chirurgische Bildgebung, onkologische Bildgebung, muskuloskelettale Bildgebung, Prostata-MRT, Herzbildgebung
Prof. Dr. med. Malte Niklas Bongers gehört zu den klinisch und wissenschaftlich profilierten Radiologen seines Fachgebiets. Als Professor der Universität Tübingen verbindet er universitäre Spitzenmedizin mit innovativer Bildgebung und wissenschaftlicher Exzellenz bei Diagnostiq.
Sein Anspruch ist eine Radiologie, die modernste Technologie nicht als Selbstzweck versteht, sondern diagnostische Sicherheit schafft, klinische Entscheidungen verbessert und Patienten von den Möglichkeiten innovativer Medizin profitieren lässt.
Sein Ziel ist eine Radiologie, die universitäre Spitzenmedizin, modernste Bildgebung und langjährige klinische Erfahrung verbindet – für präzise Diagnosen, individuelle Therapieentscheidungen und eine Medizin, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Forschung & Lehrtätigkeit
Prof. Dr. Bongers verbindet 15 Jahre universitäre klinische Erfahrung mit akademischer Exzellenz und über 20 Jahre Forschung auf internationalem Niveau.
Mit mehr als 50 internationalen wissenschaftlichen Publikationen, mehreren Kapiteln in renommierten Fachbüchern und einem h-Index von 21 zählt er zu den wissenschaftlich aktiven Radiologen seines Fachgebiets. Seine Forschung konzentriert sich auf moderne CT- und MRT-Technologien, quantitative Bildanalyse, innovative Bildnachverarbeitung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Radiologie.
Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren in der universitären Lehre, ist Gutachter für zahlreiche internationale Fachzeitschriften, verfügt über langjährige Erfahrung als medizinischer Sachverständiger in juristischen Fragestellungen und ist seit vielen Jahren Beratungsarzt für Berufsgenossenschaften und gesetzliche Unfallversicherungsträger.
Zertifizierungen & Schwerpunkte
Die klinischen Schwerpunkte von Prof. Dr. Bongers liegen in der onkologischen, muskuloskelettalen und chirurgischen Bildgebung sowie der Anwendung moderner MRT- und CT-Verfahren, einschließlich der Dual-Energy- und Photoncounting-CT.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner klinischen Tätigkeit war über viele Jahre die interventionelle Radiologie. Mit mehreren tausend perkutanen CT-gesteuerten Interventionen und minimalinvasiven Therapien verfügt Prof. Dr. Bongers über eine außergewöhnlich breite Erfahrung in der bildgesteuerten Behandlung zahlreicher Erkrankungen.
Seine Expertise wird durch das European Diploma in Radiology (EDiR) sowie Zertifizierungen der Deutschen Röntgengesellschaft in den Bereichen Prostata-MRT (Q2), Lungenkrebs-Screening (Q2), Kardio-CT (Q1), Kardio-MRT (Q1) und Künstliche Intelligenz in der Radiologie (Q1) ergänzt.
Stationen & Karriere
Seine medizinische Laufbahn führte Prof. Dr. Bongers nach dem Studium der Humanmedizin in Jena und Tübingen an die Universitätsklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Tübingen.
Dort promovierte er in der Sektion für Experimentelle Radiologie, absolvierte seine radiologische Weiterbildung, wurde Facharzt für Radiologie und übernahm anschließend verschiedene Führungsfunktionen bis hin zum Bereichsleitenden Oberarzt. Seit 2018 leitet er die CT-Forschungsgruppe der Klinik und verantwortet zentrale Bereiche der modernen Schnittbilddiagnostik.
Im Rahmen seiner Habilitation an der Universität Tübingen beschäftigte er sich mit der diagnostischen Wertigkeit innovativer Nachverarbeitungsverfahren zur Qualitätssteigerung in der Single- und Dual-Energy-Computertomographie. Die Ergebnisse dieser Arbeiten tragen bis heute zur Weiterentwicklung moderner CT-Diagnostik bei.
„Exzellente Radiologie entsteht dort, wo langjährige klinische Erfahrung, wissenschaftliche Innovation und modernste Bildgebung zusammenkommen – für Diagnosen, denen Patienten und behandelnde Ärzte gleichermaßen vertrauen können.“
Prof. Dr. med. Malte Niklas Bongers